Wer wir sind


Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der insbesondere Kindern und

Jugendlichen, die Handicaps und Hindernisse in ihrem Leben zu bewältigen haben, das wunderbare Erleben mit Tieren in der Natur ermöglichen möchte.

Dabei steht der liebevolle, achtsame und respektvolle Umgang mit allen Lebewesen im Vordergrund.

 

Auch viele Tiere haben bereits leidvolle Erfahrungen machen müssen.
Einigen von ihnen können wir auf dem Weidenhof ein neues artgerechtes

Zuhause geben.

Unser Flyer zum downloaden

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Flyer Pferde bewegen Menschen e.V..pdf
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Unsere Vision ist es...

insbesondere Menschen in schwierigen sozialen Lebensumständen einen „Schutzraum“ bieten zu können, der es ihnen ermöglicht, sich konstruktiv mit ihrer Situation auseinander zu setzen. Dabei erleben wir den Kontakt mit anderen Kulturen, Religionen und Nationalitäten als Bereicherung und wertvolle Lebenserfahrung.

 

"Ein Fremder ist ein Freund, den du erst noch kennen lernst."

 

Hilfen für benachteiligte Kinder!

Wir möchten dabei insbesondere Kindern und Jugendlichen aus finanziell schwächer gestellten Familien - durch die Unterstützung Vieler - die Teilnahme an unseren Angeboten ermöglichen.

 

Tieren Schutz spenden

Um weiteres Tierleid schon im Vorfeld zu verhindern, bieten wir auf unserem Erlebnisbauernhof auch tier- und kindgerechten Tier-, Arten und Naturschutzunterricht ab 4 Jahren an. Schon ganz früh fördern wir das Bewusstsein dafür, dass Tiere kostbare Lebewesen sind, die genauso wie wir selbst, ganz individuelle Bedürfnisse und Rechte haben.

Den bei uns lebenden Tieren stehen ausreichender Freiraum sowie Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung, so dass sie sich frei entscheiden können, ob sie Menschen begegnen möchten oder nicht. Dabei legen wir darüber hinaus -zum Wohle der Tiere- Wert auf kleine Gruppen und Einzelkontakte.

 

 Vision- Lebensschule

... wir wollen Orte  gestalten, an denen Menschen und Tiere liebevoll und achtsam miteinander umgehen.

 


Wir unterstützen Angebote in     folgenden Bereichen

  • Pädagogisch-therapeutische Arbeit mit Mensch und Tier "Lernort Bauernhof"
  • Tier-, Natur- und Artenschutz
  • Tierschutzunterricht, Tierrechte, artgerechter Umgang und artgerechte Tierhaltung u.a. Modellprojekt "Paddock Paradise" (Laufstall für Pferde)
  • "Das kognitive Pferd - Supportive Horseleadership - Neue Wege mit dem Pferd" Forschungen und Seminare zum Thema Soziales Lernen und Erziehung von Pferden (angelehnt an Natural Dogmanship)
  • Fort- und Weiterbildung zu o.g. Bereichen

Warum tiergestützte Therapie                 mit Pferden?

Pferde bewegen Menschen zu mehr....

  • Achtsamkeit sich selbst und anderen gegenüber
  • Körperbewusstheit, Präsenz und Leichtigkeit im Sein
  • Liebe, Fürsorge und Hingabe an den Moment
  • Toleranz und Offenheit gegenüber der Welt der Anderen

und so kann Heilung enstehen...

 

Sandra, 9 Jahre, hat durch einen „Freund“ der Familie sexuelle Gewalt erfahren. Das Erlebnis sitzt tief. Sandra kann sich kaum noch konzentrieren, sie leidet unter Ängsten. Auch in der Schule wird dies deutlich, sie tut sich schwer mit anderen Kindern Kontakt zu halten und zieht sich in sich selbst zurück.
Der respektvolle Umgang mit dem Pferd hilft ihr in einem geschützten Rahmen wieder Freude zu erleben. Das Führen des Pferdes sowie der achtsame Umgang mit ihren eigenen Grenzen und denen des Tieres ermöglichen ihr Stück für Stück Heilung von diesem traumatischen Erlebnis.

 

Lena, 5 Jahre, leidet seit ihrer Geburt an einer halbseitigen Lähmung. Die Motorik des rechten Armes ist stark eingeschränkt. Auch das selbständige Laufen fällt ihr schwer, sie stolpert oft. Ergänzend zu ihrer physiotherapeu-tischen Behandlung geht Lena 1 x wöchentlich zur Heilpädagogischen Begleitung mit dem Pferd. Schon nach kurzer Zeit verbessert sich ihre Bewegungsfähigkeit deutlich. Durch die dreidimensionalen Bewegungen des Pferdes erfährt Lena eine Stabilisierung der Rumpfmuskulatur. Auch das Greifen ihrer rechten Hand verbessert sich durch das Pflegen des Pferdes und den Umgang mit dem Putzzeug zusehends.

 

Michael, 7 Jahre, leidet sehr unter der Trennung seiner Eltern, die sich um das Sorgerecht streiten. Immer wieder kommt es zu lautstarken Auseinandersetzungen zwischen den Eltern, denen er zum Teil auch beiwohnt. Er klagt häufig über starke Kopf- und Ohrenschmerzen und ist die überwiegende Zeit niedergeschlagen und lustlos.
Im Zusammensein mit dem Pferd sind Michaels Sorgen für einen Moment wie weggepustet. Er liebt es gemeinsam mit dem Pferd Fußball zu spielen oder sich einfach auf den Rücken des Pferdes zu legen. Die Freude steht ihm ins Gesicht geschrieben, was auch die Mutter bestätigt: „Nach einer Reittherapiestunde sehe ich mein Kind so richtig glücklich und ausgeglichen“.

 

(alle Namen von der Autorin geändert)